Alleinsein ist immer zu kurz


Eine szenische Begegnung mit Texten und Bildern der Annemarie von Matt

- am 7. / 9. und 10. April um 20.30 Uhr  im Tojo der Reitschule Bern
  Reservationen bei lilian.naef@bluewin.ch

- am 3. und 5. Nov. um 20.15 Uhr im Theater im Kornhaus Baden
  Reservationen bei lilian.naef@bluewin.ch


Freue mich, wenn Ihr Einblick tun werdet, eines Tages in meine Unterwelt, schrieb die Innerschweizer Künstlerin Annemarie von Matt. Dieser Aufforderung sind die Theaterschaffenden Stine Durrer und Lilian Naef gefolgt. In Alleinsein ist immer zu kurz haben sie sich diesem aussergewöhnlichen Frauenleben angenähert. Entstanden ist eine szenische Begegnung mit Texten von Annemarie von Matt und mit Berichten von Zeitgenossen, die mit den Grenzen zwischen Realität und Fiktion spielt.

Annemarie von Matt (1905 – 1967), doppelt begabt als Künstlerin und Schriftstellerin, feierte mit ihren Werken zwischen 1930 und 1943 grosse Erfolge. Sie arbeitete mit fast zwanghafter Hingabe und ohne Unterlass, sie zeichnete, malte und schnitzte. Ausgeprägt war ihr Hang zur Freiheit, zur "Eigenrichtigkeit". In späteren Jahren zog sie sich immer mehr zurück und begann zu schreiben. Sie hinterliess Briefe, Gedichte und unzählige Sprüche von äusserster Originalität.

Diese ungebändigte Kreativität, die beunruhigte und die Künstlerin selber in tiefe Seelengründe zog, steht im Mittelpunkt dieses Stücks. Idee / Spiel: Stine Durrer,. Konzept / Regie: Lilian Naef

 

6. März / Nacht der Frau in der Orell Füssli-Buchhandlung im Westside Bern ab 18.00 Uhr

18.30 bis 19.30 Uhr liest Lilian Naef zwei Erzählungen von Marieluise Fleisser. "Ein Pfund Orangen" und "Frigid"